Schnittbogen

schnittBOGEN und KunstBOGEN sind zwei unterschiedliche Nachnutzungen der Stadtbahnbögen, die unmittelbar aneinander grenzen. Ein Bogen wurde zu einem modernen Schneideratelier umgebaut, der andere ist unsaniert und wird als Location für Kunstprojekte genutzt.

OHW-Erlebnis

Entdecke wie ein historischer Otto-Wagner-Stadtbahnbogen zu einer modernen Werkstatt werden kann. Michaela Könighofer – die Initiatorin des Schnittbogens – wird persönlich anwesend sein.

Seit die Stadt Ende der 90er Jahre sich der "Problemzone Gürtel“ annahm ist viel passiert: Die Hauptbücherei siedelte von der Skodagasse in einen Neubau, mit dem die U6-Station Burggasse überbaut wurde. Gleichzeitig gab eine Membran-Konstruktion dem Urban-Loritz-Platz direkt vor der Hauptbücherei ein einheitliches Bild, viele neue, hippe Gürtellokale entstanden.
Die Bögen unter der ehemaligen Stadtbahn, errichtet von Otto Wagner, beherbergten einst eine Unzahl an Gewerbe- und Handwerksbetrieben, die jedoch nach und nach verschwanden. Viele Stadtbahnbögen standen jahrelang leer. Der SchnittBOGEN knüpft an diese Tradition an. Die Idee hinter dem Konzept: Kreativität braucht Raum. Im Stadtbahnbogen Nr. 3-4 hat Michaela Königshofer eine Werkstatt für Mode und Textil eingerichtet, die sie kreativen Modemachern zur Verfügung stellt. Knopflochautomat, Industriemaschinen, Zuschneidetisch: Alles, was man zur Erstellung professioneller Prototypen bzw. Kleinserien braucht ; findet man hier! Die Einrichtung lässt eine flexible Nutzung zu, sogar ein Catwalk für Präsentationen kann unkompliziert aufgebaut werden. Auch interessierten Laien steht der Raum zur Verfügung. Unterschiedliche Workshops komplettieren das Angebot.

© Fotos: Dieter Henkel

AkteurInnen:

Architektur: Otto Wagner

Adresse:

1060 Wien, U-Bahn Bogen 3-4

Öffnungszeiten:

Sa 10 - 17 Uhr

Erreichbarkeit:

U6, 6, 18, Gumpendorferstraße

Baujahr:

1898

Links:

www.schnittbogen.at