NÖ KOR

Mit dem schmalen Zubau von nur 260 cm wurde dem Wunsch der Baufamilie Rechnung getragen, den Garten zu erhalten. Ein kleines und sehr gelungenes Stück Architektur!

OHW-Erlebnis

Der Altbau und der Zubau können besichtigt werden – Architektin anwesend!

Auf dem Grundstück steht ein kleines zweigeschossiges Wohnhaus aus den 20iger Jahren, das für die inzwischen vier Bewohner zu klein geworden ist. Die Zielvorstellungen der Bauherren waren ein Zubau für die Kinder ohne den bestehenden Garten anzutasten und den Sonneneintrag zu minimieren. 
Konzipiert wurde ein Minimalhaus mit nur einer Breite von 260cm in der seitlichen Abstandsfläche zum Nachbarn hin. Dieses beinhaltet den Kinderbereich und eine großzügigere Diele. Es steht als Solitär unabhängig neben dem Altbau und bildet den Kontrast zum Alten. Zwischen den Häusern besteht ein minimaler Sichtschlitz aus Glas, der die Durchsicht zum Garten erahnen lässt und die mit Efeu bewachsene, alte Fassade, bewahrt.
Die äußere Form des Pfostenriegelbaus (Niedrigenergiehaus) reagiert mit seinen Öffnungen gezielt auf die umliegende Nachbarschaft - Einblicke werden verwehrt und die Durchsicht zum Garten erst im Inneren sichtbar.

Text: lostinarchitecture, Fotos © Franz Ebner

AkteurInnen:

Architektur: lostinarchitecture

Öffnungszeiten:

So 10 - 17 Uhr
Architektin anwesend!

Erreichbarkeit:

S3 Korneuburg Bahnhof

Baujahr:

2015

Links:

www.lostinarchitecture.at
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