OMV Headoffice

Das Verwaltungsgebäude der OMV ist eines mehrerer Bürobauten des Stadterweiterungsprojektes „Viertel Zwei“, dominiert hier mit seinem 80 Meter hohen Baukörper jedoch klar das Umfeld. Die Gebäudeskulptur besticht durch ihre weiche, assymmetrische Form und schafft durch ihre Verjüngung nach unten Freiraum.

OHW - Erlebnis

Es werden laufend Führungen abgehalten, nach einer kurzen Einführung im Foyer kann man das Gebäude besichtigen. Es geht unter anderem in die Skylounge ganz nach oben – Wienblick inklusive und bei Schönwetter auf das Dach des angrenzenden Gebäudes. Alle Besucher müssen aus Sicherheitsgründen registriert werden, also: Ausweis nicht vergessen! Architekt von 10-11 Uhr anwesend!

Das markante OMV Headoffice bildet das Landmark für das Entwicklungsgebiet „Viertel Zwei“ entlang der neuen U2-Strecke; ein Büroquartier mit Hotel und Wohnungen. Schon sehr früh in der Entwicklungsphase fiel die Entscheidung, dass die OMV auf diesen Standort übersiedeln wird.

So konnte ein unverwechselbarer Baukörper entwickelt werden, der den “Kopf“ des Quartiers bildet. Die Architekten beschreiben die Bauaufgabe mit diesen Worten: „Unser Bebauungsvorschlag für das neue Quartier beruht auf konkav konvexen Solitärbaukörpern, die durch Ihre Stellung zueinander maximale Durchlässigkeit und abwechslungsreiche Außenräume schaffen, die fließend ineinander übergehen und sich mit dem umgebenden Grünland verbinden. Am Rande bilden höhenmäßig differenzierte Baukörper eine spannungsvolle Silhouette, die sich am Kopf des Quartiers zum Turm aufrichtet.“

Durch die geschwungene Form konnte das Problem einer großen Mindestgeschoßfläche bei einer maximal erlaubten Höhe von 80 Metern gestalterisch elegant gelöst werden. Die geschwungene Form einer sich nach oben hin öffnenden, trichterförmigen Gestalt ist optimal für unterschiedliche Büroorganisationsformen und Belichtungsverhältnisse.

Die vier Bürogebäude „Rund Vier“ auf der gegenüberliegenden Seite des Sees hinter dem Backsteingebäude „Loft Zwei“ stammen ebenfalls von den Architekten Dieter Henke und Martha Schreieck, die seit 1982 an gemeinsamen Projekten arbeiten. Die ArchitektInnen sind für den gesamten Masterplan, der sich um einen künstlichen See orientiert, verantwortlich.

Die außergewöhnliche Gebäudeform und der unmittelbar anschließende Freiraum mit Wasserflächen schaffen ein modernes und entspanntes Arbeitsumfeld.

Foto ©Lennart Horst @ The Gentlemen Creatives

AkteurInnen

Architektur: henke und schreieck Architekten (Hoch Zwei), Martin Kohlbauer (Plus Zwei)
Bauherrschaft: IC Projektentwicklungs GmbH
IngenieurkonsulentInnen: Gmeiner Haferl, KS Ingenieure ZT GmbH, Walter Prause, ZFG-Projekt Planungs- und Beratungsges.m.b.H., Eipeldauer+Partner
KünstlerInnen: Franziska Weinberger, Lois Weinberger
LandschaftsarchitektInnen: WES LandschaftsArchitektur

 

Adresse:

1020, Trabrennstraße 6-8

Öffnungszeiten:

Samstag 10 - 16:30 Uhr,
Fachführungen Sa 10 - 11 Uhr
Registrierung mit Lichtbildausweis!

Erreichbarkeit:

U2 Krieau

Baujahr:

2007-09

Auszeichnungen:

Wiener „Schorsch“/MA19, 2009

Links:

www.henkeschreieck.at
www.martinkohlbauer.com
Das Bauwerk auf nextroom
Das Bauwerk auf nextroom
blog.omv.com